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Gastronomie eröffnen: 10 Tipps zur Gründung

Gastronomie eröffnen: 10 Tipps zur Gründung

Endlich selbstständig! Der Traum vom eigenen Restaurant, Bar oder Café schwirrt vielen Existenzgründer: innen durch den Kopf. Die Verwirklichung durch ein Gastrogewerbe ist reizvoll, doch mindestens genauso riskant – zumindest, wenn man zu blauäugig an die ganze Sache herangeht. Wer ohne Strategie und Planung ein Restaurant eröffnen möchte, wird früher oder später scheitern. Nur die wenigstens wissen schon im Vorfeld, wie viel Arbeit ein eigenes Restaurant bedeuten kann. Ausnahmen bestätigen die Regel, doch eine gute Vorbereitung erhöht die Chancen für einen langfristigen Erfolg. Wir haben für Sie 10 Tipps zur Gründung eines Restaurants zusammengestellt, die Sie bei der Eröffnung Ihres Restaurants unterstützen können. Gute Vorbereitung ist der erste Weg zum eigenen Restaurant.

 

Tipp 1: Konzeptentwicklung

Das Angebot an Restaurants ist riesig, besonders in größeren Städten. Wenn Sie keine einzigartige Nische bedienen, benötigen Sie ein Alleinstellungsmerkmal, um zu überleben. Was macht Ihr Restaurant aus und warum sollten Menschen genau zu Ihnen kommen? Sie müssen versuchen aus dem Meer von Mitbewerbern herauszustechen. Zunächst sollten Sie Ihr Konzept entwickeln und ausarbeiten. Das Konzept muss zu Ihnen passen, denn Authentizität ist besonders heutzutage wichtig.

Die Kunst ist es ein Alleinstellungsmerkmal zu finden, dass gleichzeitig auch zu Ihrer Vision passt. Wer diese Kombination gefunden hat, wird langfristig erfolgreich sein. Spezialisieren Sie sich auf eine individuelle Zielgruppe und sprechen Sie genau diese an. Neben dem Essensangebot spiegelt sich die Authentizität auch in Ihren Gastromöbeln  wider. Auch das Ambiente sollte zu Ihnen und Ihrer Vision passen.  

 

Tipp 2: Beschäftigen Sie sich mit den kaufmännischen Herausforderungen

Wer ein Restaurant eröffnen möchte, muss sich auch den kaufmännischen Herausforderungen stellen. Viele machen den Fehler und beschäftigen sich erst nach der Gründung mit Themen wie Buchführung, Preiskalkulation, Personalführung oder auch Marketing. Schaffen Sie sich frühzeitig ein Wissen in diesen Bereichen an, um möglichst gut aufgestellt zu sein. Natürlich können diese Themenbereiche auch an Mitarbeiter abgegeben werden, doch als Gründer und Gründerin sollte man zumindest ein Grundverständnis in diesen Bereichen haben.

Tipp 3: professionelle Beratung

Wenn Sie zum ersten Mal gründen, sollten Sie die Hilfe von einer Gründerberatung in Anspruch nehmen. Besonders Quereinsteigern kann bei solch einer Beratung gut geholfen werden. Eine Gründerberatung bewertet Ihre Ideen und Vorstellungen auf Grundlage von Zahlen und nicht auf einer emotionalen Ebene. Das Angebot einer professionellen Gründerberatung ist ein erster guter Schritt, um die eigene Idee von jemanden bewerten zu lassen, der unabhängig ist – nutzen Sie diese Sichtweise.

 

Tipp 4: Die passende Immobilie finden

Bei der Auswahl der passenden Immobilie sollten Sie sich viel Zeit lassen. Nicht jede Immobilie eignet sich für einen Gastrobetrieb. Es müssen verschiedene Hygiene- und Bauvorschriften eingehalten werden. Des Weiteren muss die Immobilie zu Ihrem Konzept passen. Ein trendiges Bistro wird in der Innenstadt besser aufgehoben sein als auf dem platten Land. Die Verkehrsanbindung sollten Sie auch im Blick haben. Professionelle Unterstützung erhalten Sie von einem Immobilienmakler oder einer Immobilienmaklerin.

Tipp 5: Standortanalyse

Wenn Sie eine potenzielle Immobilie gefunden haben, sollten Sie den Standort dieser analysieren. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die direkte und indirekte Konkurrenz durch eine detaillierte Standortanalyse. Wenn Sie beispielsweise ein italienisches Restaurant geplant haben und in unmittelbarer Nähe verschiedene Pizzerien sind, sollten Sie sich möglicherweise eine andere Immobilie suchen.

 

Tipp 6: Beschäftigen Sie sich rechtzeitig mit den Richtlinien

Wer Gastronom werden möchte, benötigt keinen gesonderten Abschluss. Das heißt aber nicht, dass Sie einfach so ein Restaurant eröffnen dürfen. Vor der Öffnung müssen einige Behördengänge absolviert werden, um die verschiedenen Richtlinien zu erfüllen. Vor der Eröffnung sollten Sie sich, unter anderem, mit folgenden Richtlinien beschäftigen:

  • Gaststättenerlaubnis (Konzession)
  • Jugendschutzgesetz
  • GEMA (Lizenzgebühren für Musik)
  • bauliche Veränderungen müssen dem zuständigen Bauamt gemeldet werden
  • Vorschriften für Gastro-Räumlichkeiten beachten. Diese können Sie bei der zuständigen Gewerbeaufsicht beantragen
  • Hygienevorschriften und Gesundheitszeugnisse der Mitarbeiter

 

Tipp 7: Versicherungen

Versicherungen sind für Restaurants überlebenswichtig. Überlegen Sie sich schon bei der Konzepterstellung, welche Versicherungen sie benötigen. Nach Auswahl der Immobile kann die Auswahl verfeinert werden. Zur Sicherheit sollten Sie die Hilfe von einem Versicherungsbüro in Anspruch nehmen.

 

Tipp 8: Personal

Sie sollten sich rechtzeitig um das passende Personal für Ihr Restaurant kümmern. Das Personal verkörpert Ihr Konzept nach außen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ihr Team untereinander gut harmoniert. Planen Sie genügend Zeit für die Personalsuche ein, sodass Sie sich das perfekte Team zusammenstellen können. Je besser das Team zusammenarbeitet, desto glücklicher werden auch Ihre Gäste sein.

Tipp 9: Finanzierung

Wer die vorherigen Tipps berücksichtigt hat, sollte bei der Finanzierung keine Probleme bekommen. Für eine Finanzierung über eine Bank ist ein detaillierte und gut ausgearbeiteter Businessplan sehr wichtig. Neben Banken können Sie sich auch nach alternativen Fördermitteln umsehen. Die Zuschüsse der KfW sind für viele Gastronomen interessant. Möglicherweise finden sich auch private Investoren im Bekanntenkreis. Mit einem detaillierten Businessplan werden Sie potenzielle Investoren von Ihrem Konzept überzeugen können.

Tipp 10: Marketing

Ihr Businessplan kann noch so gut sein: ohne Marketing wird Ihr Restaurant nicht überleben. Besonders in der heutigen Zeit ist ein gut durchdachtes Marketing-Konzept wichtig. Sie sollten auf den relevanten Social-Media-Plattformen, wie Instagram & Facebook, vertreten sein und diese Kanäle aktiv bespielen. Das notwendige Budget sollten Sie schon im Businessplan festhalten. Möglicherweise bietet sich auch eine Social-Media-Stelle für Ihr Restaurant an. Neben Social-Media sollten Sie natürlich auch noch weitere Marketingkanäle bespielen und eigene Marketing-Konzepte entwickeln. Unterstützung erhalten Sie von lokalen Online-Marketing-Agenturen. Ein beliebter Trend aus den USA sind beispielsweise POP-UP-Restaurants – eine tolle Marketingidee, die sich gut umsetzen lässt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Gründung und Eröffnung Ihres Restaurants.

 

 

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