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Die Weinkarte im Restaurant richtig gestalten

Eine gut sortierte Weinkarte darf im Restaurant oder der Gaststätte nicht fehlen. Wein ist ein hervorragender Begleiter zu gutem Essen, weil dieses Getränk sehr unterschiedliche Facetten im Geschmack aufweist und so die perfekte Ergänzung darstellt. Kein anderes Getränk besitzt diese Vielzahl an Nuancen, die jedem guten Wein einen einzigartigen „Fingerabdruck“ verleihen. Es darf auch nicht unterschätzt werden, dass Wein einen faszinierenden historischen Hintergrund besitzt, der ihm einen philosophischen Wert verleiht. Wein war schon immer das besondere Getränk, das dem Genuss und der Freude dient und nicht einfach dem Durstlöschen.

Wie nun die Gestaltung der Weinkarte für Restaurants auszusehen hat, hängt von der Größe und dem Speisenangebot im jeweiligen Lokal ab. Wer eine spezielle Weinkarte im Restaurant führt, von dem wird oft auch eine professionelle Weinberatung erwartet. Das muss nun kein tief gehendes Winzer-Wissen sein, aber zumindest die Kenntnis, welcher Wein zu welchen Speisen passt und was zum Beispiel ein guter Aperitif-Wein ist. Die Menge an verschiedenen Weinen, die auf der Weinkarte angeboten werden, hängt von der Affinität des Gastronomen zum Wein ab. Im Durchschnitt verzeichnet ein Restaurant etwa 25 bis 30 verschiedene Positionen auf der Weinkarte. Eine umfangreiche Weinkarte kann aber auch zum Alleinstellungsmerkmal eines Restaurants werden. Gerade große Restaurants mit internationaler Kundschaft führen nicht selten über 100 verschiedene Weine auf ihrer Karte. In solchen Größenordnungen gehört auch ein ausgebildeter Sommelier zum Personal, der die Weinberatung übernimmt.

 

Wie baut sich die Weinkarte im Restaurant auf?

Mit welchen Weinen eine Weinkarte anfängt, hängt von der Anzahl der Positionen ab, die darauf verzeichnet sind. Bei umfangreichen Weinkarten empfiehlt es sich, eine Sortierung nach den Ländern vorzunehmen, aus denen die Weine stammen. Viele Weinliebhaber fokussieren sich auf ein bestimmtes Herkunftsland oder eine bestimmte Weinregion und finden sich so auf der Suche nach „ihrem“ Wein schneller zurecht.

Fällt die Weinkarte kleiner aus, darf sich die Reihenfolge am Bestellbedarf orientieren. Ganz oben die Aperitif-Weine, gefolgt von leichten, halbtrockenen Weißweinen und fruchtigen Roséweinen bis zu schweren Rotweinen als Abschluss. Bei kleineren Weinkarten empfiehlt es sich zudem, vielleicht nur 3 bis 4 Regionen aufzuführen, aus denen die Weine stammen. Dabei sollte auch ein regionales Weingut aus der Nähe dabei sein, wenn in der jeweiligen Gegend Wein angebaut wird.

Innerhalb dieser Sortierungen, ob nun nach Ländern oder Speisefolge, gilt für die Weinkarte im Restaurant immer die Regel, dass der älteste Wein ganz oben steht. Große Weinkarten können auch mit einem Inhaltsverzeichnis versehen sein, das Länder, Regionen und Rebsorten auflistet.

 

Die grafische Gestaltung der Weinkarte im Restaurant

Wie bei der Speisekarte orientiert sich die grafische Gestaltung der Weinkarte im Restaurant nach dem jeweiligen Ambiente. Fotografien oder grafische Elemente lockern jeden Text auf, wobei es sinnvoll ist, vorgedruckte Blätter in Klarsichtschubern zu verwenden, um Veränderungen an der Weinkarte ohne größeren Aufwand durchführen zu können. Umfangreiche Weinkarten dürfen ruhig wie eine Speisekarte in einem Ledereinband gebunden sein, auf keinen Fall jedoch in Kunststoffeinbänden, das wird dem Produkt Wein einfach nicht gerecht. Gerade bei der grafischen Gestaltung sollte die eingangs erwähnte hohe Wertigkeit des Getränkes Wein so einfließen, dass die Weinkarte im Restaurant zum haptischen wie optischen Erlebnis wird. Der Kunde lohnt dies durchaus mit der Auswahl teurerer Weine, zeigt sich die Weinkarte hingegen eher oberflächlich und uninteressant, wird der Kunde auch in den unteren Preiskategorien bestellen. 

 

Weinkarte im Restaurant, dem Trend folgen!

Der allgemeine Geschmack in Bezug auf Weine verändert sich immer wieder einmal. Bis vor kurzem herrschte speziell in Deutschland fast schon eine Art Diktatur der trockenen Weine. Wer sich für eher fruchtige Weine mit etwas Süße interessierte, tat dies nicht selten mit einem verlegenen Lächeln.

Das hat sich inzwischen gewandelt. Mehr und mehr bevorzugen auch die Kunden im Restaurant halbtrockene Weine, die gerade bei hohen Temperaturen nachgefragt werden. In Deutschland ist die Region Mosel das Hauptanbaugebiet für halbtrockene und liebliche Weine, die leicht, frisch und spritzig sind. Die Weinkarte für Restaurants sollte dementsprechend einen guten Mix aus halbtrockenen und trockenen Weinen aufweisen, um jeden Kundengeschmack auch wirklich zu befriedigen. Dazu kann es auch gehören, sogenannte Likörweine zu führen. Das sind meist sehr Alkoholstarke und süße Weine, die hervorragend zum Dessert passen. Bekannte Beispiele hierfür sind Madeira, Sherry, Portwein oder Marsala, die beispielsweise auf einer Extra-Seite der Weinkarte geführt werden.

Zu den Trends gehört es auch, zur jeweiligen Saison einen entsprechenden Wein anzubieten. In der Spargelzeit ein entsprechend passender Weißwein oder auch eine Aktion mit Sommerweinen.  

 

Preisgestaltung für die Weinkarte im Restaurant

Dem eigentlich edlen und aufwendig hergestellten Produkt Wein sollte auch in der Preisgestaltung für die Weinkarte im Restaurant Rechnung getragen werden. Ein Restaurant ist ein besonderer Ort, zu dem Menschen gehen, die ein besonderes Essen und auch besondere Getränke erwarten. Auf keinen Fall aber einen Wein, den sie im nächsten Supermarkt für 3 Euro die Flasche erstehen können. Der Einstiegspreis für eine Flasche Wein darf bei etwa 19 Euro liegen, wobei sich der Einkaufspreis zwischen 7 und 10 Euro bewegt. Das sind dann gute Winzerweine des vorhergehenden Jahrganges. Große Weine aus bekannten Anbaugebieten und entsprechendem Alter können auch bei 70 Euro und weit darüber liegen, wobei im Durchschnitt derartige Weine meist nur zu speziellen Anlässen bestellt werden.

 

Weinkarte im Restaurant mit QR-Codes ausstatten?

Obwohl es eigentlich gute Sitte ist, im Restaurant das Smartphone ausgeschaltet zu lassen, kann die weltweit erfolgreichste technische Errungenschaft nicht ignoriert werden. In Bezug auf die Weinkarte für den Einsatz im Restaurant bietet es sich an, das Smartphone positiv einzusetzen, indem hinter jedem Wein ein QR-Code abgebildet ist, der zum jeweiligen Webauftritt des Winzers führt. Das ist ein Mehrwert für den Gast und ergänzt die Weinberatung durch den Kellner oder die Kellnerin.

 

Wenn Sie mehr zu diesem Thema oder generell zu unserem Angebot, wie der Gastronomie Einrichtung haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Das KASON Team freut sich auf Ihre Fragen.

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